Freitag, 4. Juni 2010Kulturrampe Krefeld
Trotz Navi war die Kulturrampe schwierig zu finden, wir haben es dann aber doch noch geschafft. Der erste Eindruck: Lagerhallen, LKWs. Es sah vom Eingang her etwas trostlos aus. Doch das täuschte. Der Laden klein aber fein! Die Rückseite der zweckentfremdeten Lagerhallen (Kneipen und Restaurants) war komplett mit Biergärten versehen. Hier kann man es aushalten! Die Akustik in der Rampe war fantastisch. Das Publikum auch. Wir haben hier richtig nette Menschen kennen gelernt. Mark war total erkältet. Seine Lieder hören sich aber auch mit rauchiger Stimme sehr gut an. Chopper machte Späßchen auf der Bühne und lies seine gute Stimme auch öfters hören. Daryl hatte irgendwie den Schalk im Nacken. Unglaublich, wie dieser Mann lachen kann. Leider war es schon der vorletzte Gig auf dieser Tour und für uns der Letzte. Das letzte Stück „Last Goodbye“, wird mir noch lange in den Ohren hallen.
Henny
Samstag, 22. Mai 2010Mark Selby und Band beim 19. Grolsch Blues Festival
Nach langer Anreise stiegen die „Vier“ sichtlich erschöpft aus dem Tourbus. Mark hat mit der Auswahl der Stücke genau den Geschmack des Publikums getroffen, die aus dem Rocken gar nicht mehr heraus kamen.
An den Reaktionen der Fans bei der Autogrammstunde war zu erkennen, dass die Drei viele neue Freunde gefunden haben. Alle waren überrascht wie viele unterschiedliche CD´s Mark bereits eingespielt hat und Klaus Steigmeier musste die Interessenten ausführlich beraten.
Ein toller Erfolg und ein Erlebnis für die Besucher des Grolsch Blues Festival in Schöppingen.
-MK-
Wunderbares Wetter, wunderbare Stimmung im Vechterbad beim 19. Grolsch Blues Festival. Mark, Daryl und Chopper spielten schon als zweite von fünf Bands.Eingerahmt wurden sie von Eric Steckel, Michelle Malone, Tommy Castro und Eric Sardinas. Das war schon eine exzellente Bandauswahl. Bis auf zwei ruhigere Stücke, spielten die Drei die rockigeren Stücke. Das Publikum nahm es dankend an und tobte mit. Da alle Musiker auch Interesse an der Musik der anderen Bands hatten, mischten sie sich ins Publikum und so konnte man sich auch mal mit dem Einen oder Anderen unterhalten. Ein tolles Erlebnis.
-HR-
Freitag, 14. Mai 2010Burg Satzvey, Mechernich
Die Kulisse war schon urig, die alte Burg wurde für ein Wikingerfest vorbereitet.Man hatte den großen Saal der Burg für Mark, Daryl und Chopper vorbereitet.Ich war zu Anfang etwas skeptisch, das sich die Zuschauer darin verlaufen würden.
Das war aber Gott sei Dank ein Irrtum.
Der Saal füllte sich.Außergewöhnlich selbstsicher wurde auch der Platz direkt vor der Bühne gefüllt.Und das Publikum ging vom ersten Stück an richtig mit und feuerte die Band bis zum Schluß an.
Das war ja mal ein toller Tourauftakt! Hier mal ein Dank an die Leute vor der Bühne.
Mark, Daryl und Chopper spielten geschlagene 3 Stunden. Man hatte das Gefühl, als ob sie gerne alle Stücke, die sie können, zum Besten tragen wollten. Teilweise beendeten sie die Stücke gar nicht sondern spielten ohne Unterbrechung sofort das Nächste an. Das Publikum konnte auch nicht genug bekommen und forderte eine Zugabe nach der Anderen und die Jungs spielten, und spielten…mit sichtbarer Freude!
Um zum Schluß den Puls wieder etwas zu beruhigen, spielte Mark solo „A whiter Shade of pale“.Es war traumhaft.
Wie gewohnt nahmen sich die Musiker im Anschluss des Konzerts wieder viel Zeit, sich mit ihren Fans zu unterhalten, CDs zu signieren oder mit den Fans fotografieren zu lassen.
-HR-
Sonntag, 18. Oktober 2009Mark Selby , Chopper und D.B. im Blues Rhede
Unglaublich aber wahr. Die Tour ist vorbei.
Da schmilzt sie hin, meine Schneeköniginnenfreude.Wir durften vier wunderbare Konzerte mit Mark, DB und Chopper erleben.
Die Band hat während dieser Tour mal locker 8500 Km zwischen den Auftritten zurückgelegt.Aber egal, wie groggy sie waren, kaum standen sie auf der Bühne, gaben sie uns das Gefühl, als ob sie sich nur auf dieses Konzert gefreut haben und vermittelten uns ihre Freude an der Musik. So auch am 18.10. in Rhede.
Und auf die Rhedenser ist auch Verlass. Kurz vor Konzertbeginn waren nur eine handvoll Leute da aber dann strömten sie doch wie verabredet im Rudel herein.So wurde es ein unsagbar geselliger, bluesrockiger Abend.
Wenn da nicht die Sache mit dem Abschied gewesen wäre…(eben blues)
-HR-
Leider das letzte Konzert der aktuellen Tour. Und nochmal haben Mark , Chopper und D.B. alles gegeben. Im gut gefüllten Blues in Rhede kam sofort eine tolle Stimmung auf , was sich auch bis zum letzten Stück fortgesetzt hat. Selbst für die Zugabe spielte Mark noch eine Zugabe ... obwohl es um 5 Uhr schon zum Flughafen ging spielten sie bis 23:30 Uhr. Zum Schluss wurde auch noch Klaus Steigmeier auf die Bühne geholt, der die Tour organisiert hat und dazu auch noch den Wagen fuhr und den ihm dafür gebührenden Applaus bekam.
Die Aussicht für das nächste Jahr : Sie kommen wieder und werden auch auf Festivals auftreten. Also an alle >>> schon mal freuen
-MK-
Sonntag, 18. Oktober 2009Mark Selby , Chopper und D.B. im Blues Rhede Tourabschluss
Aus den endlosen Weiten Colorados war ein Mann aus den einsamen Bergen herabgestiegen, um im Rheder „Blues“für eine eingeschworene Fangemeinde Höhepunkte musikalischer Schaffenskraft zu präsentieren. Der aus Oklahoma stammende Blues- und Rockmusiker Mark Selby, der seine Heimat in Nashville gefunden hat, ließ sich von der naturgewaltigen Berglandschaft, in die er sich im Sommer 2007 zurückzog, zu seinem neuen Album „Nine Pound Hammer“ inspirieren. Die daraus resultierenden Songs bestimmten einen Großteil des Konzertprogramms, das das Blues-Rock-Trio am Sonntagabend auf Einladung des AKKU Rhede in exzellenter Form zu Gehör brachte. Mit einem herzlichen „Great to be back in Rhede“ begrüßte Mark Selby, der die Stadt bereits zum dritten Mal mit seiner Band besuchte, die Gäste der Blues-Session wie alte Freunde, die bereits beim ersten Stück „Down In the Flood“ die Wiedersehensfreude mit ihm teilten. Nach „Don´t You Throw That Mojo on me“ und „Cold One Closin´ In” bestimmte der Blues in seiner reinsten Form die Bühne. „Baby I Do“ floss träge und voller Soul durch die Menge, Zeit und Raum verloren angesichts der melancholischen Gitarrenschluchzer die Bedeutung und Selbys Instrumentalakrobatik kannte keine Grenzen.
Mit „You´re Gonna Miss My Love“ kehrte der Rhythmus zurück und riss die Fans temperamentvoll mit durch den Song, der in einer musikalischen Materialschlacht im positivsten Sinne endete und Begeisterungsstürme beim Publikum auslöste. Eine kleine Pause gönnte sich Selby im Anschluss, als sein Bandkollege und Songwriter Daryl Burgess (D.B., genannt „Der Groover von Vancouver“), der die Drums in Perfektion beherrschte, „You Are So Beautiful“ stimmgewaltig in bester Joe Cocker Qualität präsentierte. Bassist und Gitarrendesigner Charles (Chopper) Anderson brachte sich mit vielen erstklassigen Soli ein und kam besonders bei „Leveler, Reveler“ zum Zuge, wobei er nicht nur das Trommelfell zum Vibrieren brachte. Vielen bekannt war die Rocknummer „Blue On Black“, die Selby für Kenny Wayne Shepherd geschrieben und damit weltweit Erfolge erzielt hatte. Viel Abwechslung bot der Groove von „I Stole Your Love“ und das leidenschaftliche, energiegeladene „Guitar In The Rain“. Leidenschaftlich war auch das Zusammenspiel der drei begnadeten Musiker, die auf der Bühne eine unglaubliche musikalische Harmonie entwickelten. Selby selbst beschreibt seine Kollegen als „…eine wahrhaft unglaubliche Rhythmuseinheit. Ich liebe diese Band dafür, dass sie sowohl Power als auch Empfindsamkeit hat“. Höchst sensibel reagierte auch das Publikum, das sich für den abwechslungsreichen Abend mit wilden als auch bewegenden Momenten durch heftigen Applaus bedankte und energisch nach einer Zugabe verlangte, die die Ausnahmemusiker gerne gewährten.
Beate Theyssen
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